Wissenswertes über SCM & Logistik

Willkommen im Logistik­lexikon von ebp-consulting – Ihrem Wissens-Hub für fundierte Fach­begriffe direkt aus der Beratungs­praxis. Wir decken das gesamte Spektrum moderner Wert­schöpfung ab, angefangen bei strategischen Frage­stellungen im Supply Chain Management bis hin zur technischen Detail­tiefe der Fabrik­planung. In diesem Glossar finden Sie präzise Erläuterungen zu Schlüssel­begriffen aus den Kern­bereichen Produktion, Lager­logistik und allgemeiner Logistik. Unser Ziel ist es, komplexe Themen verständlich auf­zubereiten und Ihnen eine verlässliche Basis für Ihre betrieblichen Ent­scheidungen zu bieten. Mit diesem Experten-Wissen unter­stützen wir Sie dabei, Ihre Prozesse effizient, transparent und zukunfts­sicher zu gestalten.

 

Kommissionierung

Die Kommissionierung definiert als Takt­geber die Performance der gesamten Supply Chain, weshalb methodische Expertise für Kommissionierungs­prozesse einen besonderen Hebel für eine reibungs­lose Wert­schöpfung dar­stellen kann.

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Kommissionierung in der Logistik: Methoden, Abläufe und Konzepte

Die Kommissionierung in der Logistik bezeichnet den fundamentalen Prozess der Zusammen­stellung von Artikeln aus einem Gesamt­sortiment auf Basis konkreter Kunden­aufträge. Als zentraler Kosten­treiber, der branchen­über­greifend bis zu 55 Prozent der operativen Lager­kosten ver­ursacht, er­fordert dieser Vorgang höchste methodische Präzision und technologische Unter­stützung. Um Ihre Supply Chain nachhaltig zu optimieren, müssen maß­geschneiderte Kommissionier­methoden implementiert werden, die Fehler­quoten minimieren und den Durch­satz maximieren. Die ebp-consulting GmbH verbindet als erfahrener Planungs­partner tief­greifendes Ingenieurs­wissen mit operativer Exzellenz, um Ihre Intra­logistik zukunfts­sicher und hoch­performant zu gestalten. Profitieren Sie von unserer wissen­schaftlich fundierten Expertise und transformieren Sie Ihr Lager in einen strategischen Wettbewerbs­vorteil.

   

Kommissionierung einfach erklärt

Die Definition von Kommissionierung um­fasst den physischen und informations­technischen Prozess, bei dem Teil­mengen aus einer bereit­gestellten Gesamt­menge aufgrund von spezifischen Bedarfs­anforderungen zusammen­gestellt werden. In der modernen Distributions­logistik fungiert dieser operative Schritt als absolut kritische Schnitt­stelle zwischen der internen Material­bereitstellung und dem externen Waren­ausgang. Ein Experte der ebp-consulting GmbH konstatiert: "Die Effizienz der Kommissionierung im Lager bestimmt maß­geblich die Liefer­treue und somit die Kunden­zufriedenheit am Ende der gesamten Wert­schöpfungs­kette." Historisch primär durch manuelle Tätig­keiten geprägt, verlagert sich der Fokus in heutigen Planungs­szenarien zunehmend auf algorithmen­basierte Wege­optimierung und automatisierte Material­flüsse. Die korrekte Konfiguration dieses Systems ent­scheidet über die Rentabilität und Skalierbarkeit des gesamten Logistik­standorts.

   

Der ebp-consulting Ansatz: Effizienz und Präzision im Supply Chain Management

Als pragmatischer Architekt von Wert­schöpfungs­ketten betrachtet die ebp-consulting GmbH die Kommissionierung niemals isoliert, sondern stets als integralen Bestand­teil Ihres globalen Supply Chain Managements. Unsere Fraunhofer-DNA garantiert Ihnen höchste methodische Exzellenz, die wir mit harter operativer Umsetzungs­stärke kombinieren, um Ihre Logistik­zentren zukunfts­sicher zu dimensionieren. Wir verzichten konsequent auf pauschale Standard­lösungen und entwickeln statt­dessen maß­geschneiderte Automatisierungs- und Prozess­konzepte, die exakt auf Ihre Artikel­struktur kalibriert sind. Von der ersten Machbarkeits­studie über die System­aus­schreibung bis zur IT-Integration und dem Go-Live stehen wir als neutraler Partner an Ihrer Seite. Sichern Sie sich durch unsere fundierte Ingenieurs­kompetenz eine belastbare Entscheidungs­grundlage für Ihre anstehenden Logistik­investitionen.

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Die Kernkomponenten der Kommissionierung

Die Gestaltung der Intra­logistik erfordert eine präzise Aus­wahl aus den 4 Kommissionierungs­methoden, die sich in personelle, maschinelle und hybride Ansätze unter­teilen lassen. Jede dieser Methoden weist spezifische Investitions­bedarfe und Leistungs­grenzen auf, wes­halb eine isolierte Be­trachtung ohne Berück­sichtigung der Material­fluss­daten in der Praxis unzu­reichend ist. Die Systematik unter­scheidet grund­legend zwischen der statischen Bereit­stellung (Mann-zur-Ware) und der dynamischen Bereit­stellung (Ware-zum-Mann), welche durch moderne Automatisierungs­technik realisiert wird. Statistische Aus­wertungen von Struktur­daten zeigen, dass Fehl­ent­scheidungen in der initialen System­auswahl die operativen Durch­laufzeiten um bis zu 30 Prozent verlängern können. Daher evaluieren wir als neutrale Logistik­planer die optimale Methode stets streng analytisch auf Basis Ihrer individuellen Auftrags­struktur, Volumen und Artikel­affinität.

Auftrags­orientierte Serielle Kommissionierung

Die auftrags­orientierte serielle Kommissionierung zeichnet sich dadurch aus, dass ein einzelner Kunden­auftrag nach­einander verschiedene Lager­zonen durch­läuft, bis alle Positionen voll­ständig ent­nommen sind. Diese Methodik minimiert den administrativen Konsolidierungs­aufwand im Waren­aus­gang drastisch, da die Artikel bereits auftrags­rein in den entsprechenden Sammel­behältern liegen. In der operativen Praxis führt dieses Konzept jedoch häufig zu längeren Durch­lauf­zeiten, wenn die Weg­strecken zwischen den Zonen nicht daten­gestützt optimiert werden. Unsere Projekt­analysen belegen ein­deutig, dass eine intelligente Zonen­aufteilung und die Reduktion von Übergabe­punkten die Effizienz dieser seriellen Kommissionierung signifikant steigern. Für Unter­nehmen mit geringer Auftrags­komplexität und über­schaubarem Artikel­spektrum bleibt dieser klassische Ansatz eine äußerst wirtschaftliche und robuste Lösung.

Papierlose Kommissionierung und Pick by Light

Die papierlose Kommissionierung eliminiert fehler­anfällige Papier­belege und ersetzt diese durch digitale Assistenz­systeme, die den Mitarbeiter visuell oder akustisch fehler­frei durch den Prozess leiten. Ein prominentes und hoch­performantes Beispiel hierfür ist die Pick by Light Kommissionierung, bei der optische Signale am Entnahme­fach die exakte Artikel­position und die zu greifende Menge anzeigen. Diese Technologie reduziert die un­produktiven Such­zeiten drastisch und senkt die Fehler­quote nach­weislich auf unter 0,1 Prozent. Als erfahrene Logistik­berater integrieren wir solche Systeme naht­los in Ihre bestehende IT-Architektur, um einen kontinuierlichen Informations­fluss ohne riskante Medien­brüche zu gewähr­leisten. Die Investition in solche digitalen Assistenz­systeme amortisiert sich in hoch­frequenten Distributions­zentren oftmals bereits inner­halb von 18 bis 24 Monaten.

Automatische Kommissionierung im Lager

Die automatische Kommissionierung repräsentiert die höchste Stufe der technologischen Reife, bei der autonome Robotik­systeme oder voll­automatische Kommissionier­automaten den physischen Greif- und Transport­vorgang über­nehmen. Besonders bei extrem schnell drehenden Artikeln oder in ergonomisch stark belastenden Arbeits­umgebungen entfaltet diese Technologie ihr volles wirtschaftliches Potenzial. Ein Experte von ebp-consulting rechnet vor: "Voll­automatisierte Systeme können Pick­leistungen von über 1.000 Picks pro Stunde und Station erreichen, was den manuellen Durch­satz um mehr als das Fünffache übersteigt." Die Implementierung erfordert jedoch eine hoch­präzise Stamm­daten­qualität und eine absolut fehler­freie Schnitt­stellen­architektur zum über­geordneten Warehouse Management System (WMS). Wir begleiten Sie detailliert bei der neutralen System­auswahl und sichern den erfolgreichen Hoch­lauf dieser kapital­intensiven Anlagen.

 

Kommissionierungsmethoden erklärt

Die Kommissioniermethoden im Überblick:

Auftrags­orientierte, parallele Kommissionierung

Bei der parallelen Kommissionierung wird die Komplexität durch Teilung be­herrscht: Ein Auf­trag wird in mehrere Teil­aufträge ge­splittet, die zeit­gleich in unter­schiedlichen Lager­zonen be­arbeitet werden. Dies verkürzt die Durch­laufzeit massiv, erfordert jedoch einen sogenannten „Marriage Point“ (Konsolidierungs­platz), an dem alle Teile wieder zum Gesamt­auftrag zusammen­geführt werden. Statistische Aus­wertungen zeigen, dass dieser Ansatz die Durch­laufzeit bei großen Lagern um über 60 % reduzieren kann.

  • Anwendungs­fokus: Zeitkritische Distributions­zentren (z. B. Same-Day-Delivery) mit weitläufigen Lager­arealen und hohen Positions­zahlen pro Auftrag.
  • Beispiel: Ein Elektronik-Versender, bei dem Klein­teile (Kabel) im Fach­bodenlager und Groß­geräte (TVs) im Paletten­lager simultan ge­pickt und erst an der Pack­station ver­heiratet werden.
        
        

Serien­orientierte, parallele Kommissionierung (Batch-Picking)

Das Batch-Picking ist die „Königs­disziplin“ der Wege­optimierung, da hier die Artikel für eine Viel­zahl von Auf­trägen in einem einzigen Rund­gang entnommen werden. Die Trennung der Artikel auf die einzelnen Kunden erfolgt ent­weder direkt beim Pick („Pick-and-Pack“) oder nach­gelagert an einer Sortier­anlage. Unsere Projekt­erfahrungen belegen, dass durch die Steigerung der Pick-Dichte die Wegezeit-Anteile am Gesamt­prozess von üblichen 55 % auf unter 25 % gesenkt werden können.

  • Anwendungs­fokus: E-Commerce und Retail mit einer hohen Anzahl an Ein-Positions-Aufträgen oder sehr ähnlichen Waren­körben.
  • Beispiel: Ein Fashion-Retailer am Black Friday, bei dem 50 identische T-Shirts für 50 verschiedene Kunden in einem Batch ent­nommen werden, statt 50-mal denselben Lager­platz anzu­steuern.
       
         

Beleg­lose Kommissionierung (Pick-by-Light/Voice/Vision)

Die papierlose Kommissionierung transformiert den Informations­fluss von physischen Listen hin zu digitalen, intuitiven Nutzer­führungen. Systeme wie Pick-by-Light (visuelle Signale am Fach) oder Pick-by-Voice (sprach­gesteuerte Führung) eliminieren das kognitive „Suchen“ und lassen dem Mitarbeiter beide Hände für den physischen Greif­vorgang frei („Hands-free“). Ein Experte von ebp-consulting konstatiert: „Die Um­stellung auf beleg­lose Systeme senkt die Fehl­quote un­mittelbar um durch­schnittlich 85 % bei gleich­zeitiger Steigerung der Pick-Leistung um ca. 20–30 %.“

  • Anwendungs­fokus: Hoch­leistungs-Distributions­zentren mit minimaler Fehler­toleranz und hoher Fluktuation (schnelles Onboarding neuer Mitarbeiter).
  • Beispiel: Ein Pharma­groß­händler nutzt Pick-by-Light, um sicher­zustellen, dass unter Zeit­druck absolut keine Verwechslungen bei lebens­kritischen Medikamenten auf­treten.
       

Ablauf in der Kommissionierung: Praxisnahe Anwendungsbereiche

Der klassische Ablauf in der Kommissionierung folgt einer strengen algorithmischen Taktung, beginnend mit der Auftrags­freigabe über die Weg­strecken­optimierung bis hin zur physischen Ent­nahme und der finalen Quittierung. In der E-Commerce-Branche erfordern extrem schwankende Bestell­volumina hoch­flexible Abläufe, die Auftrags­spitzen an Aktions­tagen ohne massive Performance-Einbrüche absorbieren können. In der industriellen Ersatz­teil­logistik hingegen dominiert die Not­wendig­keit absoluter Prozess­sicherheit, da Fehl­mengen zu kost­spieligen Maschinen­still­ständen bei den End­kunden führen. Durch den Einsatz detaillierter Material­fluss­simulationen identifizieren wir methodisch Eng­pässe in Ihrem Ab­lauf bereits in der virtuellen Planungs­phase, lange vor dem Bau­beginn. Eine wissenschaftlich fundierte Re­organisation dieser Prozess­schritte führt in der Umsetzungs­praxis regel­mäßig zu echten Produktivitäts­steigerungen von 15 bis 25 Prozent.

Schritte im Ablauf der Kommissionierung

Schritt 1: Auftrags­bereitstellung und Disposition Im ersten Schritt bündelt das Warehouse Management System (WMS) eingehende Kunden­bestellungen zu optimierten Pick-Listen oder digitalen Batches, um die Kommissionier­leistung pro Mit­arbeiter durch intelligente Auftrags­zusammen­führung zu maximieren. Diese daten­gestützte Vorbereitung eliminiert manuelle Such­aufwände bereits im Vor­feld und bildet die algorithmische Basis für eine fehler­freie Prozess­kette.

Schritt 2: Wege­optimierung und Fort­bewegung Der Kommissionierer oder ein autonomes Transport­system steuert die Ziel­koordinaten auf Basis berechneter Routen an, um un­produktive Leer­laufzeiten, die oft bis zu 50 % der Arbeits­zeit aus­machen, systematisch zu minimieren. In hoch­effizienten Systemen wird hier­bei präzise zwischen statischer Bereit­stellung (Mann-zur-Ware) und dynamischen Konzepten (Ware-zum-Mann) differenziert, um den Material­fluss zu beschleunigen.

Schritt 3: Physische Entnahme (Der Pick) An der Lager­position erfolgt der physische Zugriff auf die Teil­menge, wobei digitale Assistenz­systeme wie Pick-by-Light oder Wearable-Scanner die exakte Menge und Artikel­variante in Echt­zeit verifizieren. Dieser Schritt ist die kritischste Phase für die Pick-Qualität und wird bei ebp-consulting durch technologische Ab­sicherungen so gestaltet, dass die Fehler­quote gegen Null sinkt.

Schritt 4: Quittierung und Bestands­abgleich Un­mittelbar nach der Entnahme wird der Vorgang systemisch quittiert, wodurch die Bestands­veränderung synchron im ERP-System verbucht wird und eine lückenlose Transparenz über die verfügbaren Mengen garantiert. Diese Echtzeit-Rück­meldung ist essenziell, um Fehl­mengen sofort zu identifizieren und automatische Nach­schub­prozesse ohne Zeit­verzug auszulösen.

Schritt 5: Abgabe und Konsolidierung Die kommissionierten Artikel werden in der definierten Übergabe­zone bereit­gestellt, wo die finale Zusammen­führung von Teil­aufträgen aus ver­schiedenen Lager­zonen (Konsolidierung) für den Versand erfolgt. Dieser Schritt schließt den physischen Kommissionier­zyklus ab und stellt die Schnitt­stelle zur Verpackungs­logistik und dem Waren­aus­gang dar.

  

Fragen und Antworten zum Thema Kommissionierung

Wie beeinflusst die Artikelaffinität die Kommissionierung?

Die Artikel­affinität beschreibt die statistische Wahr­scheinlich­keit, mit der bestimmte Produkte gemein­sam in einem Kunden­auftrag bestellt werden. Eine präzise Daten­analyse dieser Bestell­muster ermöglicht es, zusammen­gehörige Artikel physisch nah bei­einander im Lager zu platzieren, was die zurück­zulegenden Weg­strecken drastisch reduziert. Ein Berater von ebp-consulting erklärt: "Wer Artikel­affinitäten bei der Zonen­planung ignoriert, verschenkt bei der Kommissionierung im Lager bis zu 20 Prozent seiner produktiven Arbeits­zeit durch un­nötige Lauf­wege." Die kontinuierliche, software­gestützte Über­wachung und An­passung des Lager­layouts ist daher ein essenzieller Hebel für nach­haltige operative Effizienz.

Welche Rolle spielt das Batch-Building im Prozess?

Das Batch-Building ist eine intelligente Konsolidierungs­strategie, bei der das IT-System mehrere kleine Kunden­aufträge zu einem einzigen, wege­optimierten Kommissionier­auftrag bündelt. Der Mitarbeiter ent­nimmt die Gesamt­menge eines Artikels für alle Aufträge des Batches gleich­zeitig und verteilt sie erst im Anschluss auf die individuellen Versand­behälter. Durch diese Methode lässt sich die Pick­dichte im Gang enorm erhöhen, was besonders im klein­teiligen Online-Handel für die Wirtschaftlich­keit unabdingbar ist. Moderne Algorithmen kalkulieren diese Batches in Echt­zeit und berück­sichtigen dabei sowohl Volumina als auch die aktuellen Auslastungs­grenzen der nach­gelagerten Förder­technik.

Wann ist eine zweistufige Kommissionierung wirtschaftlich sinnvoll?

Die zweistufige Kommissionierung trennt den Prozess in eine artikel­reine Sammel­entnahme und eine anschließende, hoch­dynamische auftrags­bezogene Sortierung. Dieser Ansatz amortisiert sich primär bei Sortimenten mit sehr hoher Artikel­anzahl und extrem fragmentierten Bestell­strukturen, in denen die einfache serielle Kommissionierung durch zu lange Lauf­wege ineffizient wäre. In der Praxis erfordert dieses Konzept jedoch eine leistungs­fähige Sortier­infrastruktur im zweiten Schritt, um den physischen Material­fluss nicht zum Erliegen zu bringen. Wir empfehlen diesen Schritt strukturell oft erst ab einem täglichen Auftrags­volumen, das die Kapazitäts­grenzen konventioneller Zonen­kommissionierung signifikant über­schreitet.

Wie vermeidet man Fehler bei der manuellen Entnahme?

Die Fehler­vermeidung in manuellen Systemen gelingt nur durch den strikten Einsatz digitaler Kontroll­mechanismen wie Wearable-Scannern oder Pick-by-Voice-Technologien. Zusätzliche technische Validierungen, etwa durch integrierte Waagen an den Kommissionier­wagen, erkennen Pick­fehler sofort durch Ab­weichungen vom theoretischen Soll-Gewicht des Auftrags. Ein Experte von ebp-consulting warnt: "Die Kosten für die administrative Nach­bearbeitung einer Fehl­kommissionierung über­steigen die ur­sprünglichen Pick­kosten im Durch­schnitt um das Zehn­fache." Daher ist die ergonomische und kognitiv entlastende Gestaltung des Arbeits­platzes der effektivste Schutz vor teuren Fehl­griffen und unzu­friedenen End­kunden.

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